Kung Fu
Was ist Kung Fu?
Um sich nicht gleich in die vielen geschichtlichen Zusammenhange zu verlieren, sei nur soviel gesagt: Kung Fu heißt wörtlich nicht mehr als „Kampfkunst“.
Kung Fu ist ein fest umrissener Begriff, der im frühen Mittelalter (13. -15. Jhd.) in China entstand. Er stand für die systematische Erforschung und Ausübung verschiedener Systeme des bewaffneten und unbewaffneten Kampfes. Die unterschiedlichsten Elitegruppen von Kaisern und Mandarinen übten sich ebenso systematisch in der Verbesserung ihrer Kampfmethoden, wie ihre Gegner, Bauern, Sklaven und Mönche.
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Am erfolgreichsten zeigte sich hierin das legendäre „Shaolin“-Kloster. Einzig und allein aus der einmaligen Verbindung Buddhismus, religiöses Seinverständnis und der daraus resultierenden Fähigkeit zur absoluten Geist-Körper-Harmonie entwickelten sich in harter, selbstentsagender Disziplin einmalige Kampfeskünste, die noch heute als Quelle fast sämtlicher Stile zum Tragen kommen.
Insbesondere die religiös-kulturellen Aspekte sind es, die im europäischen Raum heute viele Menschen von der Neugierde bis bin zur Begeisterung den Kung Fu-Sport erlernen lassen.
Es ist auch nicht verwunderlich, wenn ein Schüler mehr und mehr, je nach seinen Fortschritten, Respekt vor anderen Menschen lernt, Respekt, der ausschließlich aus dem Bewusstsein der eigenen Fähigkeiten erwächst.
Das tiefe Verständnis für modernes, zeitgemäßes Kung Fu schließt nicht die Augen! Es entwickelt sich weiter, verharrt nicht in traditioneller Starrheit.....!
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